Kennst du das? Alle reden von Glück, Erfüllung und Sinn und du weißt nicht, was du machen sollst, damit die Lebensfreude endlich auch in dein Leben kommt?
Vielleicht geht es dir wie mir und du stellst fest, dass du in den letzten Jahren zu oft versucht hast, die Erwartungen anderer Menschen zu erfüllen und den Anforderungen im Außen zu entsprechen. Und nun merkst du, du hast dich für viel zu viel verantwortlich gefühlt und dabei deine ganze Energie und vor allem DICH selbst verloren.
Schicksalschläge können Chancen sein.
Bei mir hat dann schließlich mein Körper die Notbremse gezogen. Krebsdiagnose. Dann war Schluss mit Funktionieren! Stattdessen war die Angst da, vor dem, was nun alles auf mich zukommen würde. Ich bekam Termine zugeteilt für Biopsie, Mammographie und MRT – weinend und verloren lag ich in der Röhre.
Gleichzeitig spürte ich aber auch eine unerwartete Ruhe und die Frage: Was will mir der Krebs sagen? Ich habe ihn nie als Feind gesehen, sondern angenommen als Aufgabe, an der ich mit Glück wachsen kann. Da war plötzlich eine Kraft in mir, die ich mir gar nicht zugetraut hätte. Mir war klar, ich bin mal wieder auf mich zurückgeworfen und das fühlt sich gar nicht so falsch an. Aus allen Arbeitsprozessen und Verpflichtungen herausgefallen, stellte ich fest, wie oft ich vorher Dinge, die mir Energie hätten geben können, vernachlässigt hatte. Nun war zwischen all den Operationen Zeit da, sich morgens im Stadtpark den Kopf frei zu tanzen, unter Bäumen und mit der Katze auf dem Sofa zu sitzen, gute Gespräche zu führen, zu meditieren und in neue Gedankenwelten und Wirklichkeiten einzutauchen.
Im Rückblick war das eine der intensivsten und erkenntnisreichsten Zeiten meines Lebens, genau genommen kann ich sagen, der Krebs hat mir mein Leben zurückgegeben. Er war der Anstoß für eine Neuausrichtung und den Weg zu mir. Ich habe Bilanz gezogen, Glaubenssätze aufgedeckt und meine Sicht auf mich, meine Vergangenheit und auf die Welt verändert.
Heute bin ich dadurch glücklicher und dankbarer als je zuvor, auch für all die Menschen, die mich auf meinem Weg begleitet, unterstützt und inspiriert haben.
Egal, wo du jetzt stehst, gib nicht auf, auch wenn es so aussieht, als gäbe es kein Licht am Ende des Tunnels. Das Leben hält so viele Überraschungen für dich bereit.
Auch schlimme Erfahrungen und Schicksalsschläge können Veränderungen einleiten, die dich gestärkt und glücklicher daraus hervorgehen lassen, als du dir im Moment vorstellen kannst. Du musst nur bereit sein, nach Innen zu schauen und dir Zeit für dich zu nehmen. Dort findet sich alles, was du brauchst, um dein Leben auf eine neues Niveau zu heben.
Denn das Glück ist nichts, was du im Außen findest, es liegt in dir, denn die Außenwelt ist lediglich ein Spiegel deiner Innenwelt. Wenn es dir also gelingt, deine Innenwelt positiv zu verändern, verändert sich automatisch dein Blick auf die gesamte Welt.
Lebensfreude kommt mit persönlichem Wachstum.
Daher zögere nicht, dir jemanden an deine Seite zu holen, der mit dir gemeinsam ein Stück des Weges geht. Du musst nicht alles alleine machen, es gibt so viele – auch kostenlose – Angebote und Möglichkeiten für Wachstum und Persönlichkeitsentwicklung. Mit jedem Schritt, den du tust, kommt nach und nach mehr Lebensfreude in dein Leben. Versprochen.
Am Ende dieser Seite liest du 6 Tipps von mir für mehr Lebensfreude und Energie in dunklen Zeiten.
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Diese Coaches können dir dabei helfen, Schicksalsschläge zu verarbeiten, aus schwierigen Zeiten wieder in die Lebensfreude zu kommen.
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Über die Autorin
Agnes Uken, Lehrerin und Museumspädagogin
Agnes in drei Worten: nachdenklich, empathisch, kommunikativ
Als Philosophie – und Deutschlehrerin hat Agnes sich schon immer mit existentiellen Fragen befasst. Es hat ihr viel Freude gemacht, den Schülern ihre Begeisterung für ihre Fächer nahe zu bringen. Gerade im Philosophieunterricht geht es darum, sich in seinem eigenen Denken und Handeln besser zu verstehen. Der kurze und markante Spruch “Erkenne dich selbst!” befand sich nicht zufällig in der antiken Stadt Delphi am Tempel des Apoll eingemeißelt.
Die Aufforderung mag sich zunächst einfach anhören, letztlich geht es aber darum, sich immer wieder die Frage zu stellen: Wer bin ich und was will ich aus meinem Leben machen, wonach will ich es ausrichten? Denn nur so lässt sich das Leben im Einklang mit sich selbst und anderen selbstbestimmt gestalten.
Durch die Krebserkrankung hat Agnes ihr Leben neu ausgerichtet. Sie kann heute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im System Schule arbeiten. Gerne – und manchmal mit Wehmut – denkt sie allerdings an die philosophischen und persönlichen Gespräche mit den Schülern zurück.

